Freitag, 1. Februar 2013

Lombok/Gili Trawangan



Die Überfahrt von Padang Bai nach Gili Trawangan war mal wieder Abenteuer pur, fast mehr als wir vertragen konnten ;)
Das Speedboot machte seinem Namen alle Ehre! Zu Beginn der Fahrt konnten wir noch auf Deck die wunderschöne Aussicht genießen, doch mit zunehmender Geschwindigkeit und Wellengang, mussten wir nach einiger Zeit völlig durchnässt Schutz im Inneren des Bootes suchen. 

noch trocken...

Ausblick auf Bali

Das Wasser war überall!

Doch auch hier waren wir nicht sicher! Das Wasser schoss aus der Luke und dem Fenster neben uns direkt auf uns und alles was wir sehen konnten war Wasser, Himmel, Wasser, Himmel, Wasser, Himmel du das über ca. eine Stunde. Absolut nicht schön und ohne jegliches Gefühl der Sicherheit!!!

Als wir endlich den Strand von Gili Trawangan erreichten, war ich kurz davor den Sand zu küssen. 





Doch auch hier hat das, was wir gesehen haben alles wieder Wett gemacht. Gili Trawangan, die Insel die uns als lebhafte Partyinsel angepriesen wurde, hat diesen Eindruck schon in den ersten Minuten bestätigt, und das gepaart mit wundervollen Stränden und ganz ohne Scooter oder stinkende Autos, ein Traum für jeden Backpacker, auch wenn er hier Einsamkeit eher selten erlebt.

Hier ein paar Eindrücke von diesem wunderschönen Fleckchen Erde…
Blick auf Gili Meno

Überall stehen Bänke und kleine Hütten



Die Hauptstraße führt einmal um die Insel



Ich könnte einen ganzen Blog nur über die Gilis schreiben, so viel haben wir hier erlebt J. Auch wenn die Unterwasserwelt hier „etwas“ gelitten hat und somit der Zugang zum traumhaften Meer ein wenig erschwert ist, haben wir hier das atemberaubendste Unterwassererlebnis der ganzen Reise gehabt! Wir sind mit einer Wasserschildkröte geschwommen, und das ganz alleine J! Dieses Gefühl mit einer so anmutigen und sanften Kreatur im Meer seine Zeit zu teilen kann man nicht beschreiben, deshalb versuche ich es erst gar nicht! Ich kann nur so viel sagen, es hat uns/mich so sehr berührt, dass ich dieses Erlebnis am Ende unserer Reise auf meinem Fuß verewigen ließ ;)

Danke an Agus ;)


Auch wenn diese Insel voll von Touristen (vor allem Backpackern) ist, ticken die Uhren hier mehr als anders! Wir waren insgesamt zehn Tage auf den Gilis und haben in der Zeit nur dreimal Kontakt mit der „Aussenwelt“ aufnehmen können. Das liegt nicht nur daran, dass es auf den Inseln nicht ganz so viele Internetcafés gibt wie auf dem Festland. Das größere Problem lag darin, dass wenn wir einen Computer gefunden hatten, es meistens keinen Strom gab der ihn zum Laufen bringen gebracht hätte. Wir haben im Vorfeld schon von der Stromknappheit auf den Gilis gehört, aber wir haben es uns nicht so zutreffend vorgestellt ;). Wir hatten nicht einen Tag an dem der Strom komplett zur Verfügung stand! Im günstigsten Fall waren es nur ein paar Minuten, aber die Regel waren mehrere Stunden, die wir im dunkeln vor unserem Bungalow saßen und nicht sehen konnten was da so um uns rum lief… So verbrachten wir nicht nur zehn Tage ohne Haare föhnen, denn spätestens der Fön hat das Stromnetz des Homestays zum erliegen gebracht, nein wir haben uns auch zehn Tage mit Salzwasser geduscht! Denn auf den Gilis gibt es keine Wasserversorgung wie wir sie kennen. Hier waren Tonnen die auf Holzstäben standen verantwortlich für unsere Körperhygiene. Wie unsere Haare nach zehn Tagen Sonnenbestrahlung gepaart mit Salzwasserduschen aussahen könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Gott sei dank können Frauen sich einen Pferdeschwanz machen ;)




Unsere Ziele auf den Gilis waren einen Bungalow am Strand und ein Bad unter freiem Himmel. Das mit dem Bungalow hat leider nicht geklappt, aber das Bad haben wir bekommen :), aber erst im zweiten Anlauf. Das erste Homestay, das Nemo Pondak war ein paar Straßen ins Landesinnere gelegen. Total süße, nette familiäre Herberge, leider mit einigen Wasserproblemen. Nicht dass es uns gestört hätte uns mit Salzwasser zu duschen, wir waren froh wenn der „Wasserstrahl“ überhaupt für eine Dusche gereicht hat… Nicht nur deswegen waren wir nicht allzu böse, dass wir am dritten Tag das Homestay wechseln mussten. Nach langer Suche (es war Hauptsaison) fanden wir zwar einen Bungalow, aber leider nicht direkt am Strand, sondern wir mussten eine Minute dorthin laufen ;) und wir hatten unser erstes Bad unter freiem Himmel :)))

Frühstück im Nemo Pondak

Bad mit Sonne :)

Unser erster Bungalow

Und noch ein paar Eindrücke von Gili T

Aufzuchts- und Schutzstation für Wasserschildkröten

In der Sama-Sama Bar muss man gewesen sein

nettes Wellnessstudio ;)

Der Nachtmarkt, sehr zu empfehlen!!!

Die gibt es überall, aber besser nicht probieren!

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