Angepriesen mit wunderschönen schwarzen
Lavastränden, freuten wir uns sehr nun endlich mal wieder das Meer genießen zu
können. Aber, mal wieder zu früh gefreut…
Gut, Lovina ist eine recht lang gezogene
Stadt und wir waren ehr ausserhalb, aber so hatten wir uns das trotzdem nicht
vorgestellt! Hier war absolut NICHTS los! Nachdem wir den ersten Schreck der
Ankunft überwunden hatten und ein wirklich tolles und sehr günstiges Homestay
gefunden hatten, wollten wir uns mit etwas Strand belohnen.
| Unsere Unterkunft in Lovina |
Das Problem war nur, wir fanden keinen
Strand! Alles was wir sahen war ein ca. zwei Meter breites, mit Dreck übersätes
irgendwas, wo der Zugang zum genauso dreckigen Meer durch eine Masse von Booten
verhindert war. Auch wenn wir in diese Brühe nicht mal unsere Füße strecken
wollten, eine echte Enttäuschung!
| Der "Strand" vor unserer Haustür |
Wir gaben nicht auf und fuhren mit zwei
Scootern an den „Hauptstrand“ von Lovina. Etwas breiter, der Rest war ähnlich…
| Hauptstrand von Lovina |
| Wir konnten unsere Enttäuschung nicht verbergen |
Zum Glück gab es eine (!!!) Bar in der
Nachbarschaft unseres Homestays, in die wir am Abend unseren Kummer tragen
konnten. Dort lernten wir andere mehr oder weniger enttäuschte Backpacker kennen
und teilten unseren Kummer. Für den nächsten Morgen hatten wir eine Delfin- und
Schnorcheltour gebucht. Denn vor Lovina kommen jeden Morgen unzählige Delfine
die nach Nahrung suchten. Es war ein absolut atemberaubendes Erlebnis als die
Delfine nur wenige Zentimeter neben unserem Boot schwammen und sprangen! Leider
waren wir nicht die Einzigen die sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen
wollten und so glich der Ausflug eher einer Jagd als einem entspannten Beobachten :(.
Nicht nur deshalb machten wir uns so
schnell wie möglich auf den Weg nach Padang Bai, der Ort, von dem aus wir auf
die Gilis übersetzen wollten :)
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